Der Fluorit

Der Fluorit der noch viele weitere Namen, wie etwa: Ochsenauge, Glasspat, Murrhina, Flusssaurer Kalk, Keramikspat, Blätterspat, Flusserde, wird in die Gruppe der Halogenide eingeordnet. Abgebaut wird der Fluorit vorrangig in China, USA, Mexiko und Deutschland.
Der Fluorit hat nicht nur viele unterschiedliche Namen, sondern sein Aussehen kann auch sehr verschieden sein. Der durchscheinende oder durchsichtige Fluorit kann durchsichtig-farblos sein oder er stellt sich in bunten Farben vor.
So kommt der Fluorit in Grün, Weiß, Violett, Gelb, aber auch in Blau bis Schwarz vor. Nicht selten kommt es vor, dass ein Fluorit sich gleich in mehreren Farben zeigt. Wie ein Regenbogen, so präsentiert sich der Fluorit Edelstein. In der Astrologie wird der Fluorit Edelstein den Sternzeichen Wassermann und Fische zugeordnet. Beim Kauf kann der Fluorit leicht mit einem Smaragd, Kunzit, Calcit, Apatit oder Baryt verwechselt werden.
Der Edelstein Falkenauge

Der Falkenauge Edelstein hat noch weitere Namen, die sein Aussehen bestens beschreiben. So wird er auch Schillerglanz, Pseudokrokydilith oder Katzenaugen-Quarz genannt.
Vor allem, der letzte Namen beschreibt den Falkenauge Edelstein sehr treffend. Schimmert der Falkenauge Edelstein doch in Blaugrün bis Blauschwarz.
Dabei zeigt er silberfarbene Flächen, die geheimnisvoll schimmern. Der undurchsichtige Edelstein Falkenauge hat einen seidigen oder auch fettigen Glanz. Als Geburtsstein wird er den Sternzeichen Zwillinge, Skorpion und Wassermann zugeordnet.
Die Abbaugebiete des Falkenauges sind die Länder Sri Lanka, Mexiko, Österreich und auch in Australien und Südafrika ist das Falkenauge zu finden. Fälschungen des Edelsteins sind bisher nicht bekannt. Verwechslungen sind mit dem Tigerauge möglich.
Der
Dumortierit
Der undurchsichtig bis durchscheinende Dumortierit, welcher aus Aluminium-Borsilikat besteht, wird in unterschiedlichen Farben gefunden. Durch die geringen Mengen an Eisen und Mangan, welche im Dumortierit enthalten ist, können die Farben vom tiefen Blau, welches schwärzlich erscheint, über Grün, Blau, rostbraun und Braun abgebaut werden.
Auch Pink mit unregelmäßigen Einlagerungen, die sich in Flecken zeigen, sind möglich. Die Abbaugebiete des Dumortierits sind vornehmlich, Sri Lanka, Brasilien, Frankreich, USA, Polen, Südafrika, Namibia und Mosambik.
Der Dumortierit, mit seiner glatten Oberfläche, zeigt einen seidigen oder matten Schein und dient in der Schmuckindustrie als Schmuck-Edelstein. Modedesigner kreieren hochwertigen Schmuck und geben dem Dumortierit eine Fassung in Silber oder Gold. Der Dumortierit wird dem Sternzeichen Waage zugeordnet.
Der Disthen
Als Schutzstein der Seefahrer wurde der Disthen schon in der Antike verwendet. Wird Disthen aus dem griechischen übersetzt, dann bedeutet es nichts weiter als: zweifach Kraft und sagt gleichzeitig etwas über den Disthen selbst aus. Er weißt unterschiedliche Härten, die in verschiedene Richtungen verlaufen, auf. Die unterschiedlichen Blautöne brachten dem
Mit seinen Blautönen, die unterschiedlich intensiv sein können, wird der Disthen auch den Namen Cyanit ein. Der Disthen ist nicht durchscheinend und seine Oberfläche erinnert eher an Wachs, als an ein Gestein. Durch seine Farbgebung und die sichtbaren Streifen wird er sehr begehrt, und gern als Schmuckstein verwendet.
In Anhängern von Ketten oder Armbändern aber auch als Stein eines Ringes ist er zu finden. Hier wird er in Gold oder Silber gefasst. Das muss aber gar nicht sein, denn ein Disthen am Lederband wirkt ebenfalls attraktiv und kann so die Disthen Wirkung entfalten. Der Disthen wird keinem Sternzeichen im Tierkreiszeichen zugeordnet.
Der Citrin
Der durchscheinende oder durchsichtige Citrin, dessen Farbe vom hellen Zitronengelb über Goldgelb, gelbbraun bis zum Gelborange reicht, wird auch unter den Namen Apricotin, Zitrin, Apricosin oder Kojotenstein, angeboten. Den Namen Kojotenstein verdankt er den Augen von Kojoten, die ja im Dunkeln Gelb leuchten. Auf den ersten Blick sehen die Edelsteine Citrin eher fettig aus.
Das ist der Citrin Edelstein natürlich nicht. Er erinnert doch eher an Glas, der Citrin Edelstein, der den Sternzeichen Jungfrau, Zwillinge und Löwe zugeordnet wird. Leider wird der Citrin auch gefälscht. So kann es sich um einen Bergkristall handeln, der bestrahlt oder gebrannt wurde. Auch werden Betgkristallhälften mit einer gelben Kittschicht verbunden und dann als Citrin Edelstein angeboten.
Aber auch Verwechslungen sind möglich, denn der Citrin kann mit den Edelsteinen Turmalin, Spinell, Beryll oder Saphir verwechselt werden. Als Schmuckstück auf der Haut getragen oder als Trommelstein in der Tasche. Die Verwendung kann unterschiedlich sein und dennoch erzielt sie die gleiche Wirkung.
Der Chrysopras

Der Chrysopras Edelstein wird auch als Südpazifik-Jade, Goldlauch oder Zitronen-Chrysopras bezeichnet und angeboten. Seine Farben reichen vom zarten Grün über Gelbgrün mit braunen Flecken bis zum satten Apfelgrün.
Die braunen Flecken sind die Einlagerungen von Nickel, die mit bloßem Auge zu erkennen sind. Beim näheren Betrachten werden Sie feststellen, dass der Chrysopras durchscheinend aber nicht klar ist.
Die Oberfläche erscheint wachsartig. In Deutschland ist der Chrysopras nicht zu finden. Dieser Edelstein hat seine Vorkommen in den USA, Australien, Simbabwe, Brasilien, Indien, Tansania und Polen. Den Chrysopras können Sie als reinen Edelstein, geschliffen in Kettenanhängern oder Ringen, tragen. Er kann aber auch als Handstein Verwendung finden.
Die Trommel- oder Handsteine sind in der Farbe intensiver. Fälschungen des Chrysopras sind bisher nicht bekannt. Aber Verwechslungen sind möglich. So kann der Chrysopras mit dem Karachait, Nemalith oder dem Tremolit verwechselt werden. Als Geburtsstein wird der Chrysopras des Sternzeichen Jungfrau, Krebs und Waage zugeordnet.
Der Chrysokoll
Wer einen Chrysokoll Stein in den Händen hält, der kann einen entweder, wie Glas, Glänzenden oder einen an Wachs erinnerten Stein betrachten. Auch die Farben können sehr unterschiedlich sein. Vom satten Grün, über bläuliches Grün bis zum Türkis ist alles dabei und auch in unterschiedlichen Blautönen. Braun und Schwarz sind eher selten zu finden.
Das Aussehen und die Farbintensität richten sich danach, ob der Chrysokoll Stein als Trommelstein oder als reines Mineral gekauft wird. Die USA, Russland, Australien, Namibia, Peru und auch Deutschland sind Fundorte des Chrysokoll.
Er kann immer dort im Boden gefunden werden, wo auch Kupfer im Gestein vorkommt. Der Eilath-Stein, eine besondere Sorte des Chrysokoll, wird nur in Peru und Mexiko gefunden. Natürlich hat der Chrysokoll auch noch andere Namen, wie beispielsweise: Grünerz, Kieselkupfer, Spanischgrün, Resanit oder Kieselmalachit. Fälschungen des Chrysokoll werden durch Einfärbung vorgenommen und auch Verwechslungen mit dem Türkis sind möglich.
Der Chiastolith
In gelblichbraun ist der Chiastolith gehalten. Sein besonderes Erkennungsmerkmal sind die dunklen Streifen, die wie ein Kreuz über den Chiastolith verlaufen und daher hat der Chiastolith auch seinen Namen, der aus dem griechischen stammt und nichts weiter bedeutet, als Kreuzstein.
Die Abbaugebiete des Chiastoliths sind vorwiegend Frankreich, Algerien, China, Russland, Spanien, Australien und Chile. Der Chiastolith kann auch unter anderen Namen gekauft werden. So kann er unter anderen auch Stealith, Howdenith, Hohlspat oder Maranit heißen.
Gemeint ist aber immer der gleiche Stein-der Chiastolith. Der Chiastolith wird weder als Geburtsstein noch als Stein passend zu einem Sternzeichen verwendet. Auch in der Astrologie spielt der Chiastolith keine Rolle.
Bei der Meditation sollte der Chiastolith nicht verwendet werden, denn der Stein könnte sich negativ auf die Wirkung anderer Steine auswirken und auch im Steinkreis wird der Chiastolith nicht zu finden sein und dennoch kann er Nutzen bringen.