Die Koralle – Schaumkoralle
In Jahrtausenden im Meer entstanden und seit Urzeiten von Menschen genutzt-das ist die Schaumkoralle und was so alt ist, hat natürlich auch in der Astrologie seinen festen Platz.
Die Koralle wird dem Tierkreiszeichen Skorpion zugeordnet. Sie wird gern am Körper getragen und sollte einfach am Band oder als Stein in einem Schmuckstück, im Halsbereich getragen werden.
Die Koralle ist in allen Meeren, mit Salzwasser zu finden und wer schon einmal geschnorchelt oder getaucht ist, der hat sich von der Vielfalt der Korallen überzeugt. Da die Koralle aus dem Meer kommt, sollte zur Reinigung Salzwasser Verwendung finden.
Am Hals getragen macht Sonne der Koralle nichts aus. Die Koralle sollte aber niemals direkt in die Sonne gelegt werden. Sie würde austrocknen und bröselig werden. Vor allem der roten Koralle werden große Kräfte nachgesagt.
Der Karneol
Der Karneol, welcher in den Farben Braun, Orange, Rot und Gelb vorkommt, ist ein durchscheinender Stein. So können die farbigen Einlagerungen, die sich in Streifen oder größeren Flächen zeigen, gegen das Licht betrachtet, sehr gut erkannt werden.
Die Oberfläche des Karneols, kann wachsartig oder matt erscheinen. In der Astrologie hat der Karneol seinen festen Platz und wird als Geburtsstein den Sternzeichen Löwe, Waage, Widder und Krebs zugeordnet.
So unterschiedlich sein Aussehen, so unterschiedlich sind auch die Namen des Karneols. So kann er als Fleisch-Achat, Carneol, Korallen-Achat, Arkadenachat, Malawi-Karneol, Coralin oder Blut-Achat angeboten werden. In Schmuckstücken, als Stein für Anhänger, findet der Karneol oft Verwendung. Der Karneol hat seine Hauptvorkommen in, Uruguay, Botswana, Japan, Deutschland, Indien und Rußland.
Leider werden nicht nur echte Karneol angeboten, sondern auch Fälschungen. So kann es sein, dass andere Achate eingefärbt werden. Selbst aus Glas lässt sich ein gelber Karneol herstellen. Hierfür wird das Glas einfach gebrannt. Verwechslungen sind mit den Jaspis, dem Calcit und dem Feueropal möglich.
Der Jaspis rot
Der Jaspis rot hat nicht nur sehr unterschiedliche dunkle Streifen, die die Einlagerungen von Magnesium und Natrium zeigen, sondern ist auch unter den Namen Vogersit, Bayat, Jasper oder Lolanthit bekannt. Der undurchsichtige Jaspis kann in sehr unterschiedlichen Farben vorkommen.
So werden die Farben Braun, Rot, Grün, Weiß, Gelb gefunden und abgebaut. Die Hauptabbaugebiete sind die USA, Brasilien, Ägypten, Südafrika, Madagaskar, Australien und auch in Deutschland ist der Jaspis zu finden.
Als Geburtsstein wird der Jaspis den Sternzeichen Wassermann, Widder, Jungfrau, Stier, Fische, Löwe und Zwillinge zugeordnet. Fälschungen kommen kaum vor und werden, wenn aus Glas angefertigt. Aber Verwechslungen können vorkommen und der Jaspis kann mit bunten Quarzen, wie den Chalcedon oder dem Achat verwechselt werden. Der Jaspis spielt in der Schmuckindustrie eine große Rolle, denn er wird oft als Schmuckstein an Ringen oder Ketten verwendet.
Der Jade
Der Jade Edelstein ist vor allem aus dem Chinesischen bekannt und wird in diesem Land Yü genannt. Dem Yü werden heilende Kräfte nachgesagt und wir wird in der alternativen Medizin eingesetzt. Auch in Europa hat sich der Jade durchgesetzt.
Als Schmuckstein ist der Durchsichtige bis undurchsichtige Jade, welcher in den Farben Schwarz, Weiß, Grün, Violett, Gelb, unterschiedlichen Rottönen du in Braun vorkommt, oft zu finden. Leider werden für Schmuckstücke auch Imitationen des Jade verwendet.
Diese werden aus Glas, welches mit Kunststoff oder Öl überzogen wird, nachgeahmt. Der Geburtsstein von Waage, Krebs und Widder kann in den USA, Neuseeland, Rußland, Burma, Sambia, Japan, Mexiko und China gefunden werden. Leider sind auch Verwechslungen möglich und so kann der Jade mit dem Nephrit, Amazonit, Lavendel-Quarz, Prehnit oder dem Smaragd verwechselt werden.
Der Heliotrop
Rote Punkte auf dunkelgrünen Untergrund, so stellt sich der Heliotrop Edelstein dar. Je nachdem, wo der Heliotrop Edelstein gewonnen wird, können die Farben variieren. Das Grün kann kräftiger oder schwächer sein und die roten Punkte können große Flächen bedecken.
Der Heliotrop Stein wird, zur Mineralklasse der Oxide gezählt und in den Ländern Brasilien, Algerien, Indien, Australien, Südafrika, Großbritannien, China und Tschechien gewonnen.
Wer einen Heliotrop in den Händen hält, der wird eine wachsartige Oberfläche betrachten und von der duchscheinenden Transparenz verwundert sein. In der Astrologie ist der Heliotrop Stein wohl bekannt und wird den Sternzeichen Jungfrau, Fische, Widder und Waage zugeordnet.
Zwischen den Heliotrop Edelstein und dem grünen Jaspis oder dem Plasma Edelstein kann es zu Verwechslungen kommen. Leider wird der echte Heliotrop durch Glasimitationen gefälscht und gern in Schmuck verwendet.
Der Hämatit
Der undurchsichtige Hämatit, welcher auch die Namen Eisenniere, Spiegelerz, Rotwerde, Eisenglanz, Rotstein, Roteisenstein oder Roterz (um nur einige zu nennen) trägt, hat diesen Namen nicht umsonst, denn der Hämatit mit seinem metallischen Glanz und seinen Farben, die von Grau, Rotbraun über grauschwarz gehen und bei Silber enden, ist jede Schattierung zu finden. In der Astrologie hat der Hämatit Edelstein seinen festen Platz und wird als Geburtsstein von Skorpion, Wassermann und Widder zugeordnet.
Die Vorkommensgebiete des Hämatits sind: Kanada, USA, Australien, Schweiz, Brasilien, Schweden, Österreich, Marokko, Italien. Großbritannien und Deutschland. Wer den Hämatit Edelstein kaufen möchte, der sollte Verwechslungen ausschließen, denn diese sind möglich.
So kann der Hämatit mit 15 verschiedenen Edelsteinen, wie dem Cinnabarit, Bournonit, Pyrargyrit, Ilmenit, Chromit und noch vielen weiteren Edelsteinen, die in Farbe und Aussehen sehr ähnlich sind, verwechselt werden. Leider werden auch Fälschungen des Hämatit Edelsteins angeboten. Meist werden die Fälschungen in Schmuck verwendet.
Der milchige Girasol

Der Girasol hat zweierlei Bedeutungen. Zum einen bedeutet es „aus der Sonne wegdrehen“ und zum anderen bedeutet es „in der Sonne drehen“. Der Edelstein Girasol besitzt einen milchigen Schimmer. Diesen Schimmer hat der Stein den enthaltenen Quarz- und Opalteilchen zu verdanken. Der Name des Edelsteins bezieht sich auf den weißen Schimmer aber auch auf die typische Eigenschaft von Opalen.
Die typische Eigenschaft ist, die wasserspeichernden Substanzen in der Sonne zu verlieren. Damit der Girasol wirken kann, sollte er mit Hautkontakt getragen werden. Er ist aber auch bestens für Massagen geeignet. Ganz besonders wichtig ist es, den Stein oft feucht zu halten. Außerdem sollte er unter fließendem Wasser oder in Hämatit-Trommelsteinchen regelmäßig entladen werden.
Die Bergkristallgruppe oder die Bergkristalltrommelsteinchen eignen sich bestens für die Aufladung. Der Girasol Edelstein wurde dem Sternzeichen Fische zugeordnet und findet in einigen Gebieten seine Anwendung.
Der Galaxyit – ein neuer Stein aus Kanada

Der Stein Galaxyit ist einer der neueren Steine und kommt aus Kanada. Er gehört zu den Labradoriten. Ganz markante Merkmale sind die vielen Labradoritpunkte auf dem dunklen Stein. Je nach Lichteinfall funkeln diese wie die Sterne am Himmel.
Da der Stein noch recht neu ist, werden bisher noch keine besonderen Wirkungen und Anwendungsgebiete beschrieben. Zudem wird er auch noch keinem Sternzeichen fest zugeordnet.
Allerdings gibt es einige Galaxyit Trägerinnen, die bereits einige positive Wirkungen festgestellt haben. Der Stein sollte auf jedem Fall mit Hautkontakt getragen werden und nach der Anwendung ist es wichtig, den Stein unter fließendem Wasser zu entladen.
In der Sonne, in einer Bergkristallgruppe und in Bergkristalltrommelsteinen kann der Galaxyit wieder mühelos aufgeladen werden. Den Galaxyit gibt es in verschiedenen Formen. Es gibt ihn beispielsweise in einer Donutform, als Trommelstein und als Handschmeichler.