Der
Dumortierit
Der undurchsichtig bis durchscheinende Dumortierit, welcher aus Aluminium-Borsilikat besteht, wird in unterschiedlichen Farben gefunden. Durch die geringen Mengen an Eisen und Mangan, welche im Dumortierit enthalten ist, können die Farben vom tiefen Blau, welches schwärzlich erscheint, über Grün, Blau, rostbraun und Braun abgebaut werden.
Auch Pink mit unregelmäßigen Einlagerungen, die sich in Flecken zeigen, sind möglich. Die Abbaugebiete des Dumortierits sind vornehmlich, Sri Lanka, Brasilien, Frankreich, USA, Polen, Südafrika, Namibia und Mosambik.
Der Dumortierit, mit seiner glatten Oberfläche, zeigt einen seidigen oder matten Schein und dient in der Schmuckindustrie als Schmuck-Edelstein. Modedesigner kreieren hochwertigen Schmuck und geben dem Dumortierit eine Fassung in Silber oder Gold. Der Dumortierit wird dem Sternzeichen Waage zugeordnet.
Der Disthen
Als Schutzstein der Seefahrer wurde der Disthen schon in der Antike verwendet. Wird Disthen aus dem griechischen übersetzt, dann bedeutet es nichts weiter als: zweifach Kraft und sagt gleichzeitig etwas über den Disthen selbst aus. Er weißt unterschiedliche Härten, die in verschiedene Richtungen verlaufen, auf. Die unterschiedlichen Blautöne brachten dem
Mit seinen Blautönen, die unterschiedlich intensiv sein können, wird der Disthen auch den Namen Cyanit ein. Der Disthen ist nicht durchscheinend und seine Oberfläche erinnert eher an Wachs, als an ein Gestein. Durch seine Farbgebung und die sichtbaren Streifen wird er sehr begehrt, und gern als Schmuckstein verwendet.
In Anhängern von Ketten oder Armbändern aber auch als Stein eines Ringes ist er zu finden. Hier wird er in Gold oder Silber gefasst. Das muss aber gar nicht sein, denn ein Disthen am Lederband wirkt ebenfalls attraktiv und kann so die Disthen Wirkung entfalten. Der Disthen wird keinem Sternzeichen im Tierkreiszeichen zugeordnet.
Der Citrin
Der durchscheinende oder durchsichtige Citrin, dessen Farbe vom hellen Zitronengelb über Goldgelb, gelbbraun bis zum Gelborange reicht, wird auch unter den Namen Apricotin, Zitrin, Apricosin oder Kojotenstein, angeboten. Den Namen Kojotenstein verdankt er den Augen von Kojoten, die ja im Dunkeln Gelb leuchten. Auf den ersten Blick sehen die Edelsteine Citrin eher fettig aus.
Das ist der Citrin Edelstein natürlich nicht. Er erinnert doch eher an Glas, der Citrin Edelstein, der den Sternzeichen Jungfrau, Zwillinge und Löwe zugeordnet wird. Leider wird der Citrin auch gefälscht. So kann es sich um einen Bergkristall handeln, der bestrahlt oder gebrannt wurde. Auch werden Betgkristallhälften mit einer gelben Kittschicht verbunden und dann als Citrin Edelstein angeboten.
Aber auch Verwechslungen sind möglich, denn der Citrin kann mit den Edelsteinen Turmalin, Spinell, Beryll oder Saphir verwechselt werden. Als Schmuckstück auf der Haut getragen oder als Trommelstein in der Tasche. Die Verwendung kann unterschiedlich sein und dennoch erzielt sie die gleiche Wirkung.
Der Chrysopras

Der Chrysopras Edelstein wird auch als Südpazifik-Jade, Goldlauch oder Zitronen-Chrysopras bezeichnet und angeboten. Seine Farben reichen vom zarten Grün über Gelbgrün mit braunen Flecken bis zum satten Apfelgrün.
Die braunen Flecken sind die Einlagerungen von Nickel, die mit bloßem Auge zu erkennen sind. Beim näheren Betrachten werden Sie feststellen, dass der Chrysopras durchscheinend aber nicht klar ist.
Die Oberfläche erscheint wachsartig. In Deutschland ist der Chrysopras nicht zu finden. Dieser Edelstein hat seine Vorkommen in den USA, Australien, Simbabwe, Brasilien, Indien, Tansania und Polen. Den Chrysopras können Sie als reinen Edelstein, geschliffen in Kettenanhängern oder Ringen, tragen. Er kann aber auch als Handstein Verwendung finden.
Die Trommel- oder Handsteine sind in der Farbe intensiver. Fälschungen des Chrysopras sind bisher nicht bekannt. Aber Verwechslungen sind möglich. So kann der Chrysopras mit dem Karachait, Nemalith oder dem Tremolit verwechselt werden. Als Geburtsstein wird der Chrysopras des Sternzeichen Jungfrau, Krebs und Waage zugeordnet.
Der Chrysokoll
Wer einen Chrysokoll Stein in den Händen hält, der kann einen entweder, wie Glas, Glänzenden oder einen an Wachs erinnerten Stein betrachten. Auch die Farben können sehr unterschiedlich sein. Vom satten Grün, über bläuliches Grün bis zum Türkis ist alles dabei und auch in unterschiedlichen Blautönen. Braun und Schwarz sind eher selten zu finden.
Das Aussehen und die Farbintensität richten sich danach, ob der Chrysokoll Stein als Trommelstein oder als reines Mineral gekauft wird. Die USA, Russland, Australien, Namibia, Peru und auch Deutschland sind Fundorte des Chrysokoll.
Er kann immer dort im Boden gefunden werden, wo auch Kupfer im Gestein vorkommt. Der Eilath-Stein, eine besondere Sorte des Chrysokoll, wird nur in Peru und Mexiko gefunden. Natürlich hat der Chrysokoll auch noch andere Namen, wie beispielsweise: Grünerz, Kieselkupfer, Spanischgrün, Resanit oder Kieselmalachit. Fälschungen des Chrysokoll werden durch Einfärbung vorgenommen und auch Verwechslungen mit dem Türkis sind möglich.
Der Chiastolith
In gelblichbraun ist der Chiastolith gehalten. Sein besonderes Erkennungsmerkmal sind die dunklen Streifen, die wie ein Kreuz über den Chiastolith verlaufen und daher hat der Chiastolith auch seinen Namen, der aus dem griechischen stammt und nichts weiter bedeutet, als Kreuzstein.
Die Abbaugebiete des Chiastoliths sind vorwiegend Frankreich, Algerien, China, Russland, Spanien, Australien und Chile. Der Chiastolith kann auch unter anderen Namen gekauft werden. So kann er unter anderen auch Stealith, Howdenith, Hohlspat oder Maranit heißen.
Gemeint ist aber immer der gleiche Stein-der Chiastolith. Der Chiastolith wird weder als Geburtsstein noch als Stein passend zu einem Sternzeichen verwendet. Auch in der Astrologie spielt der Chiastolith keine Rolle.
Bei der Meditation sollte der Chiastolith nicht verwendet werden, denn der Stein könnte sich negativ auf die Wirkung anderer Steine auswirken und auch im Steinkreis wird der Chiastolith nicht zu finden sein und dennoch kann er Nutzen bringen.
Der Charoit
Schon das Aussehen macht den Charoit zu etwas Besonderen. Der Charoit mit seiner violetten Farbe, die sehr kräftig sein kann, weißt zu dem noch Schattierungen auf, die sich in Streifen zeigen. Der Fundort des Charoit ist Russland. Den Namen verdankt der Stein seinem Fundort.
Der Fluss Chara, wo der Stein zuerst gesichtet wurde, diente zur Namensgebung. Der Charoit wird überall nur unter diesem Namen angeboten. Im Gegensatz zu anderen Steinen werden keine anderen Bezeichnungen verwendet.
Soll der Charoit als Trommelstein gekauft werden, dann sind Verwechslungen mit dem rosa Turmalin, Lepidolith oder dem Sugilith möglich. Der Charoit wird weder einem Sternzeichen noch einem Planeten zugeordnet, noch als Geburtsstein verwendet und auch bei der Meditation spielt er keine Rolle. Dennoch kann der Charoit etwas bewirken.
Der Chalcedon
Der blaue, fast weiße Chalcedon, kann in Namibia oder der Türkei gefunden werden. Dort gibt es nennenswerte Fundorte des leicht durchsichtigen Chalcedon.
Haben sich andere Mineralien eingelagert, dann können sich auch Chalcedon Steine in den Farben Grün, Rot oder Braun bilden. So werden vorwiegend in Russland und Indien der rote Chalcedon und in Brasilien der grüne Chalcedon abgebaut.
IN der Astrologie hat sich der Chalcedon nicht etabliert und dennoch wird er den Tierkreiszeichen Schütze und Zwillingen zugeordnet. Alle, die im Juni geboren wurden, sollte der Chalcedon nicht unbekannt sein, denn dem Chalcedon Edelstein wird als Monatsstein eine große Kraft nachgesagt.
So soll er das Glück, die Liebe und die Freude ins Leben bringen. Der Chalcedon Edelstein soll in der Tasche getragen oder als Handstein genutzt, für die richtige Partnerwahl sorgen.