Der Tektit ist ein Wüstenglas
Ein Tektit ist ein Glasobjekt und kann einige Zentimeter groß sein. Dieses Glas wird auch als Wüstenglas bezeichnet und ist irdischen Ursprungs. Die Bildung wurde durch Einschläge von Meteoriten auf der Erdoberfläche verursacht. Durch den Einschlag von einem Meteorit werden irdische Bestandteile geschmolzen und dann über eine große Reichweite hinfort geschleudert. Durch diesen Vorgang erstarrt das Material zu Glas. Ein Tektit ist entweder schwarz oder grünlich.
Er ist durchsichtig. Die Form vom Wüstenglas variiert sehr stark. Es gibt runde, tropfenförmige, scheibenförmige und unregelmäßige Exemplare. Die Fundorte befinden sich natürlich in der Nähe von Einschlagkratern von Meteoriten. Aufgrund ihres Erscheinungsbildes werden Tektite gerne als Schmuck, Gebrauchsgegenstände und kultische Zwecke verwendet.
Tansanit – eine blaue Varietät
Der Tansanit ist eine blaue Varietät des Minerals Zoisit. Den Edelstein Tansanit ist transparent und kommt in den Farben pupur-bläulich bis Lila vor. Der Tansanit hat den Namen seinem Fundort zu verdanken. Ein erster Stein wurde nämlich im Norden Tansanias gefunden.
Allerdings wurde der Edelstein erst durch deinen New Yorker Juwelier bekannt. Der Edelstein ist überwiegend in Klüften und Gängen von Gneisen vorzufinden. Hochwertige Tansanit-Kristalle sind heute nur noch in Tansania abbaubar.
Genaugenommen sind die hochwertigen Kristalle in den Gilewy Hills anzutreffen. Die herausragende Qualität der früheren Jahre wird heutzutage allerdings nicht mehr erreicht.
Tansanit Schmuck ist sehr beliebt. Es ist aber schwierig, hochwertigen und echten Schmuck zu bekommen.
Vielmals werden gelb-braune Zoisite zu bläulich verfärbten Steinen gebrannt. Wer Edelsteine kaufen möchte, sollte daher mit Vorsicht rangehen. Der Tansanit ist im höheren Preissegment anzutreffen.
Talk – ein besonderes Mineral
Talk zählt zu den Mineralien. Es ist ein sehr häufig vorkommendes Schichtsilikat. Im Normalfall entwickelt es derbe und blättrige Mineral-Aggregate. Die Farbe der Mineralien ist meistens mattweiß. Der Talk kommt aber auch in blassgrüner Farbe vor.
Sind Fremdbestandteile beigemengt, so kann der Talk auch gelblich, grau und dunkelgrün sein. Dieses Mineral ist der Hauptbestandteil des Specksteins. Der Talk mit einer Mohshärte 1 wird von einer sehr geringen Härte geprägt. Da sich der Stein oft seifig oder fettig anfühlt, wird er oft auch als Synonym für den Speckstein verwendet. Die Mineralien reizen weder die Haut noch die Augen. Wer den Alsi Talk bei sich trägt, der braucht auch eine Angst vor Allergien durch das Mineral zu haben. Diese sind nämlich auch nicht bekannt.
Spinell – Eigenschaften und Wirkung
Spinell kommt aus dem lateinischen und heißt Dorn „Spina“. So genau ist das aber nicht geklärt. Man könnte aber durchaus davon ausgehen. Dieser Heilstein stellt aber eine eigene Familie dar, er besteht aus einer Verbindung von Magnesium und Aluminium. Manchmal konnte man Spinelle in anderen Kristallen mit entdecken.
So auch in Marmoren oder magmatischen Gesteinen. Früher wurde der Spinell mit dem Rubin oder mit dem Saphir verwechselt. Aus geschichtlichen Überlieferungen wird dem Spinell nachgesagt, das es charakteristisch für ihn ist, dass er einen fast nicht erreichbaren Schmelzpunkt von 2135 Grad C. aufweisen würde.
Der Spinell wurde schon früher als Heilstein und Schutzstein verehrt und getragen. Wo er heute mit nichts nachstellt, denn heute wird er ebenfalls mit großer Beliebtheit getragen.
Fundorte und Abbaugebiete sind Brasilien, Ceylon, USA, Anatolien und Afghanistan bekannt, um nur einige zu nennen. Der Spinell wurde sehr gern zu Schmuck verarbeitet und darüber hinaus auch gerne in den hohen Regierungskreisen oder Königshäusern in Kronjuwelen eingearbeitet, wie zum Beispiel der Black Prince´s Ruby, der später als Spinell entdeckt wurde, wo man einst in dem Glauben war, es wäre ein Rubin. Weiterlesen
Sphalerit–Zinkblende
Der Sphalerit auch Zinkblende genannt variiert in den Farben sehr zahlreich zwischen grau, grün, weiß und rot, braun und schwarz, aber auch gelb. Ursächlich für diese jeweiligen zwei Farbenspiele sind die in unterschiedlichen Mengen vorhandenen Mineralien Eisen-, Cadmiumsulfide und Magnesiumsulfide.
Der Glanz hingegen würde man sagen so wie ein Diamant oder Harz glänzt dieser Edelstein. Fundorte dieses Edelstein befinden sich in Schweden, Westerwald, Harz, Schwarzwald, Tschechien, Kärnten/Österreich, Kanada und Spanien sowie Schweiz, Kansas, Montana und Colorado/USA, um nur einige hier zu nennen, denn es gibt zahlreiche Fundorte an denen Sphalerit gefunden wird und schon gefunden wurde.
Die Steine-Bedeutung ist sicherlich unter Sammler und Kennern sehr groß, doch hat die Zinkblende über die Jahre hinaus auch große Interesse geweckt auf wirtschaftlicher Hinsicht, da allein das Zink schon wertvoll ist und hoch geschätzt wird.
Spektrolith- Verständnis für Zusammenhänge
Der Spektrolith wird auch Labradorit genannt. Er zeichnet sich aus durch seine wunderschöne Ausstrahlung, die begründet ist in seiner weiß-bläulichen schimmernden fast glänzenden Form. Weiterhin ist ein wesentliches Erkennungsmerkmal am Spektrolith seine kristallinen Strukturen, diese verlaufen nicht senkrecht sondern schief zueinander.
Hauptsächlichste Fundorte dieses Heilsteines befinden sich in Finnland und im kanadischen Küstengebiet Labrador. Daher sicherlich auch der Name Labradorit.
Dieser Heilstein wird fälschlicherweise immer wieder mal mit dem Mondstein verwechselt. Geschichtlichen Überlieferungen zufolge, wurde der Spektrolith in früheren Zeiten gern als wertvoller Spiegelstein eingebaut in Prunkbauten. Der Labradorit wurde durch sein phantastisches Farbenspiel schnell populär und in der Schmuckverarbeitung entdeckt.
Das gleiche galt natürlich auch für den schillernden Opal erfreut sich der Labradorit heute über eine große Nachfrage und Beliebtheit, was den Heilstein oder dem Schmuckstein in ihm betrifft.
Speckstein – Der Stein als Verwandlungskünstler
Speckstein bekommt man in den verschiedensten Größen und Formen als Rohstein zu kaufen. Er ist ein wahrer Verwandlungskünstler. Mit ihm kann man zahlreiche Gegenstände kreieren und formen. Der Speckstein ist eine Magnesium-Silizium-Verbindung. Man kann ihn leicht mit dem Nagel einritzen und ist fast auf allen Kontinenten zu finden. Speckstein findet man in den Farben weiß, rosa, rot, gelb und grün sowie auch grau.
Er ist ein beliebter Werkstein zum Bearbeiten von Figuren, Lampen oder kleine Mitbringsel in Form von sebstgebastelten. Schon früher war der Speckstein ein beliebter Naturstein, deren Fähigkeiten schon früh erkannt wurden.
Nämlich zum Herstellen von Kochgeschirr, Behältern, wie Schüsseln oder anderen verschiedenen Haushaltsgegenständen. In Indien oder China wurden nach geschichtlichen Überlieferungen aus Speckstein große Skulpturen geschnitzt.
Für Kunstschaffende war Speckstein der Stein überhaupt. Einen Speckstein bearbeiten ist nicht sehr schwer, da der Hauptbestandteil des Steines aus Talk besteht. Der Speckstein hat einen fettigen Glanz und fühlt sich zudem rutschig an. Wie der Name schon andeutet, er speichert auch Wärme und hat hervorragende Strahlungseigenschaften. Durchaus macht es dann auch Sinn, wenn man beispielsweise Speckstein zur Herstellung von Kaminöfen verwendet.
Smithsonit- reinster Edelgalmei
Ein Smithsonit der wirklich rein ist, ist meistens farblos. Durch den Einfluss von Ionen kann er durchaus in der Lage sein einige Farben in sich aufzunehmen. Abbaugebiete und Fundorte befinden sich in Australien, Magdalena/New Mexiko. Der Smithsonit wird auch Zinkspat genannt.
Dieser Edelstein wird gern verwendet zur Herstellung von Messing, da er ein sehr wertvolles Zinkerz darstellt. Er wird auch wenig oder selten zur Herstellung von Schmuck verwendet. Es werden aber ab und an mal Handschmeichler oder Trommelsteine gefunden und durchaus auch verarbeitet, da der Smithsonit an manchen Stellen eine violette oder auch sehr ansprechende blaugrüne Farbgebung aufweisen kann.
Diese wiederum an ihm wunderschön aussieht. Diese Edelsteine sehen, wie schon erwähnt farblos aus, können aber auch einige Farben aufweisen, wie orange, braun, rot durch Einfluss von Hämatit, rosa und blaugrün bis hin zum violett. Sein Glanz ist eher fettig und hat auch gelegentlich einen Perlmutterglanz. Den Smithsonit kann man sehr schnell verwechseln mit den Mineralien Hemimorphit und Chalcedon.