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Wulfenit

Wulfenit mit fantastischem Glanz

Der Wulfenit ist ein Mineral der Mineralklasse Sulfate. Es kommt sehr häufig vor und ist auch unter den Namen Gelbbleierz oder Molybdängelb bekannt. Die Mineralien können entweder durchsichtig oder durchscheinend auftreten.

Kristalle der Steine können dünn und tafelig, aber auch derb oder körnig sein. Die Kristallflächen können einen fettähnlichen bis diamantähnlichen Glanz vorweisen. Überwiegend sind die Steine in den Farben rot, orange und gelb zu finden.

Ist der Wulfenit absolut rein, so ist er farblos und absolut durchsichtig. Doch durch verschiedene Beimengungen entstehen die verschieden farbigen Exemplare. Es können sogar hell- und dunkelblaue, rötlichbraune, schwarze und grünliche Kristalle vorkommen. Die Mohshärte des Minerals liegt nur zwischen 2,75 und 3, und ist daher sehr weich.

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Variscit

Der knollige und massige Variscit

Das Mineral Variscit gehört der Mineralklasse Arsenate, Phosphate und Vanadate an. Chemisch gesehen ist Variscit ein wasserhaltiges Aluminiumorthophosphat. Die Steine bilden massige, traubige oder knollige Aggregate mit krustigem Überzug. Ist das Mineral rein, so ist es farblos und durchsichtig.

VariscitSind Fremdbeimengungen vorhanden, so kann es aber auch blaugrün, grünlich, braun oder rot sein. Die Transparenz nimmt allerdings bei farblichen Exemplaren ab. Die Strichfarbe ist allerdings bei allen Steinen weiß. Variscit ist ein weicher Stein, der sogar mit dem Messer geritzt werden kann.

Die Mohshärte beträgt lediglich 4,5. Der Name Variscit beruht auf dem Fundort des ersten Minerals. Es wurde nämlich das erste Mal im Vogtland gefunden und der lateinische Name ist des Vogtlandes ist Variscia.

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Uwarowit

Das interessante Inselsilikat Uwarowit

Das Mineral Uwarowit gehört zu den Inselsilikaten der Granatgruppe. Dieses Mineral entwickelt vielmals kleine und gut geformte Kristalle. Es können aber auch körnige Aggregate in der Natur vorkommen.

UwarowitDurch Fremdbeimengungen schwanken die Farbtöne der einzelnen Uwarowit Steine. Die Farbe kann von dunkelgrün über smaragdgrün bis hin zu braungrün gehen.

Der Glanz und die Durchsichtigkeit hängen sehr stark von der Reinheit und den Einschlüssen ab.

Sie können fettglänzend bis glasglänzend und durchsichtig bis undurchsichtig sein. Die Mohshärte des Uwarowit schwankt zwischen 6,5 und 7. Damit das Mineral entstehen kann, benötigt es einen erhöhten Chrom-Gehalt sowie eine ultrabasische Umgebung. Ganz bekannte Fundorte sind Russland und Finnland.

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Turmalin

Der variable Turmalin

Der Turmalin ist ein Stein, der in vielen verschiedenen Farben zum Vorschein kommen kann. Vielmals kommen die Steine in den Farben Blau, Rot, Grün, Braun, Schwarz oder Rosafarben vor. Es kann auch passieren, dass ein einzelner Stein mehrere Farben aufweist. Das ist für den Turmalin nicht ungewöhnlich.

TurmalinGanz bekannt sind die Mohrenkopfturmaline und die Wassermelonenturmaline. Der Mohrenkopfturmalin ist ein heller Kristall mit einer dunklen Spitze und der Wassermelonenturmalin ist ein roter Kristall mit grüner Hülle. Ein ganz besonders schönes Exemplar ist ein schwarzer Turmalin.

Aber auch der Turmalin grün hat einen gewissen Reiz. Allerdings sind diese besonderen Exemplare nicht so oft anzutreffen. Bei den meisten Turmalinen wird der Pleochroismus festgestellt. Das bedeutet, dass ein Stein, je nach Betrachtungswinkel, unterschiedliche Farben aufweist.

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Türkis

Türkis – selten aber sehr beliebt

Der Türkis ist ein sehr beliebter Edelsteinschmuck, kommt allerdings nur sehr selten vor. Er gehört der Mineralklasse Phosphate, Vanadate und Arsenate an. Der Stein bildet in der Natur traubenartige Aggregate aus.

Kristalle, die mit bloßem Auge gesichtet werden können, sind eher selten. Den Namen hat der Türkis seiner blaugrünen Farbe zu verdanken. Die Strichfarbe ist in einem sehr blassen Bläulichweiß gehalten.

TürkisAn Stellen, wo der Edelstein gebrochen ist, ist die Stelle perlmuttartig und mit einem Glanz, der an Wachs erinnert. Der Stein Türkis wird nur zur Schmuckverarbeitung verwendet.

Ein reiner Stein weist lediglich eine Mohshärte von 6 auf. Diese Härte ist auch bei normalem Fensterglas anzutreffen.

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Topas

Topas kommt sehr häufig vor

Topas Edelsteine gehören zu den Inselsilikaten und kommen sehr häufig vor. Die Edelsteine werden vielmals unter verschiedenen Handelsnamen angeboten, wie beispielsweise Mogok-Diamant oder Sächsischer Diamant. Das ist vielmals irreführend. Der Topas entwickelt sehr gut ausgebildete Kristalle, die kurz- bis langprismatisch sein können. Der Glanz der Oberflächen erinnert an Glas.

Topas blauIn absolut reiner Form ist der Topas Edelstein durchsichtig und farblos. Vielmals erscheint der Stein auch weiß, was durch viele Lichtbrechungen erzeugt wird. Es sind aber auch rosarote, gelbe, violette, hellblaue, braunrote und hellgrüne Exemplare möglich.

Diese farblichen Topas entstehen durch Fremdbeimengungen. Der Topas gehört mit einer Mohshärte von acht zu den harten Steinen. Er ist allerdings auch sehr spröde und lässt sich mit glatten Bruchstellen spalten.

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Titanit

Der Titanit – empfindlich und schön

Der Titanit kommt sehr häufig vor und gehört zu der Mineralklasse der Silikate. Vielmals entwickelt der Titanit keilförmige zugespitzte Kristalle. Ist der Titanit ganz rein, dann ist er absolut farblos. Wird er von Fremdbeimischungen geprägt, so kann er aber auch grün, gelb, braun, schwarz oder grau sein.

Dieses Mineral ist ein eher empfindliches Mineral und sollte vor Laugen, Säuren und Wärmeeinflüssen geschützt werden. Wird Titanit vor ein Lötrohr gehalten, so schmilzt es an den Kanten zu dunklem Glas. Vielmals fällt der Begriff Sphen. Sphen ist ein anderer Name für den Titanit.

Diesen Namen bekam die Halbedelsteine aufgrund des keilförmigen Erscheinungsbildes. Das erste Mal wurde Titanit im bayrischen Wald entdeckt. Das war im Jahre 1795.

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Titania

Titania – ein synthetischer Rutil

Rutil ist ein Mineral, welches sehr häufig vorkommt. Die Kristalle dieser Mineralien sind relativ klein. Sie können zwischen einigen Millimetern und wenigen Zentimetern groß sein. Allerdings gab es auch schon vereinzelte Exemplare, die 25 Zentimeter groß waren. Der Rutil kommt in verschiedenen Farben vor. Meistens tritt er in rotbräunlicher bis kräftig roter Farbe auf.

Es gibt aber auch Exemplare, die schwarz sind. Rutil ist ein Bestandteil in vielen Gesteinen. Die Mineralien sind vielmals mit anderen Mineralien vergesellschaftet anzutreffen. Ein natürlicher Rutil wird nur ganz selten zu Schmucksteinen verarbeitet.

Die Kristalle sind einfach zu klein ausgebildet, um einen schönen Schmuckstein herzustellen.  Daher wird Titania, ein synthetischer Rutil, als Diamantenimitat verkauft.

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