Rubin – Die Mutter der Edelsteine
Für Steinkenner und –Sammler ist es der Edelstein schlechthin. Dem Rubin wird nachgesagt, er besitze die Kraft aller gesamten Edelsteine in sich. Ein wahrer Schatz. Den Rubin trifft man am häufigsten in der Farbe blutrot, selten aber durchscheinend, an. Rubine nennt man auch Karfunkel. Die außerordentliche blutrote Farbe erhält der Rubin durch Chrom. Seine Fundorte befinden sich in Sri Lanka, Indien, Brasilien, ja sogar in Norwegen. Nach Überlieferungen des alten Testamentes galt der Rubin als Sinnbild des königlichen Stammes Juda.
Er war der Glückstein für die Liebe. Er galt als Schutzstein schon im Mittelalter. Wenn der Edelstein sich dunkel verfärbte beispielsweise, warnte er vor der Pest. Auch Hildegard von Bingen hatte herausgefunden, dass der Rubin gegen Fieber und Kopfschmerzen half.
Der Rubin ist der Edelstein überhaupt. Neben dem Diamanten und dem Saphir zählt er zu den härtesten Edelsteinen. In der Liebe, Partnerschaft, Selbstverwirklichung und Vitalität werden seine Heilwirkungen am häufigsten beschrieben. Auf dem Körper bezogen, ist er einer der Heilsteine, der auf den gesamten Kreislauf wirkt und er steigert seine Energien, lädt sie praktisch wieder auf.






