Der Pietersit
Der Pietersit ist ein ganz außergewöhnlicher Stein. Er entsteht aus kleinen Stücken von Falken- und Tigeraugen. Diese werden von der Natur unter sehr starken Druck zusammengepresst.
Diese Gesteine nennen sich auch Breccie. Die optische Erscheinung von dem Pietersit Heilstein ist sehr schillernd. Es erinnert an das Ineinanderlaufen von Aquarellfarben. Bräunliche, gelbliche, bläuliche, rostrote und rötliche Töne sind zu vernehmen.
Hauptsächlich kommt der schillernde Pietersit in Namibia zum Vorschein. Der Pietersit Heilstein ist auch unter Sturmstein, Trümmertigerauge und Trümmerfalkenauge bekannt. Sternzeichenmäßig wird der Stein dem Sternzeichen Steinbock zugeordnet.
Dieser schöne Heilstein ist noch recht jung. Er wurde erst im 20.Jahrhundert entdeckt. Für die Reinigung des Heilsteins eignet sich Wasser. Allerdings sollte hierbei kein Zusatzstoff, wie Reinigungsmittel verwendet werden. Nach der Reinigung soll der Pietersit mit einem Handtuch getrocknet werden.
Der Orangencalcit
Wer den Orangencalcit betrachtet, dessen Gedanken schweifen ab und Bilder von Orangen oder Honig werden sichtbar und das aus gutem Grund, denn nicht umsonst trägt der Orangenkalzit auch den Namen Honigkalzit. Dieser, in die Familie der Karbonate zählende Stein, kann sowohl durchsichtig wie auch undurchscheinend aber immer in der Farbe Orange vorkommen.
Seine Hauptabbaugebiete befinden sich in Rumänien, Mexiko, Kroatien, Island, Italien, Brasilien, Belgien und auch in Deutschland kommt der Orangencalcit vor.
Der Honigkalzit erfährt in der Astrologie Beachtung und wird dem Tierkreiszeichen Zwilling zugeordnet. Große Bedeutung hat er in der Schmuckindustrie. Der orangefarbene Orangenkalzit wird gern in Silber oder Gold gefasst und dient somit al Anhänger von Ketten, Armbändern und Ohrringen. Auch für Fingerringe werden die geschliffenen Edelsteine des Orangenkalzits verwendet.
Der Onyx
Der Onyx, ein schwarzer Stein, der manchmal von weißen Bändern durchzogen wird, wird oft als Schmuckstein in Ketten, Ringen und Armbändern genutzt. Mit Silber oder Gold kombiniert und durch Verzierungen noch wertvoller gemacht, so zeigt sich der undurchsichtige Edelstein im besten Licht.
Wird der Onyx Stein gegen das Licht gehalten, dann scheint dieses ein wenig durch den Onyx. Sein seidenartiger Glanz erinnert ein wenig an Wachs und auch ein Schliff lässt den Onyx nicht, wie einen Kristall, glänzen.
In der Astrologie hat der Onyx seinen festen Platz und wird den Sternzeichen Wassermann, Schütze, Steinbock und Löwe zugeordnet. Die Hauptfundorte des Onyxs sind: Arabien, USA, Mexiko, Madagaskar, Indien und Brasilien.
Der Onyx kann leider auch verwechselt werden und das mit: einem Thurmalin, einem Obsidan oder einem Gagat. Leider wird der Onyx auch gefälscht und es werden Basalt, Chalcedon oder Achat eingefärbt und verkauft.
Der Moosachat
Der Name Moosachat passt im Prinzip nicht zu der Gruppe, zu dem der Moosachat gehört. Er gehört nämlich nicht, der Gruppe Achat an, sondern er gehört der Gruppe Chalcedone an.
Der klassische Moosachat ist farblos mit grünen Einschlüssen. Er ist daher nahezu unverwechselbar. Aber auch graue, graublaue oder bläuliche Moosachat Heilsteine sind auffindbar.
Die Fundstellen von dem Moosachat Heilstein liegen in Indien, in den USA, in Burma und in Botswana. Der Moosachat ist auch als rosa Moosachat bekannt. Jedoch ist das eine ältere Bezeichnung. Den Tierkreiszeichen Stier wird der Moosachat zugeordnet. Wer einen Moosachat trägt, der sollte diesen auch in bestimmten Zeiträumen reinigen.
Mit Wasser kann der Stein ganz einfach von Schmutzpartikeln und Ablagerungen befreit werden. Nach der Reinigung bietet es sich an, den Stein in die Sonne zu legen, damit er sich wieder aufladen kann. Nur so wird eine gute Wirkung des Heilsteins gewährleistet.
Der Moosachat rosa
Der Moosachat Heilstein ist ein Stein, in dem Chlorit eingeschlossen ist. Die Bezeichnung Moosachat rosa ist etwas irreführend, denn die farblichen Einschlüsse des rosa Moosachat reichen von gelblich, bräunlich und rötlich bis hin zu orange und rosa.
Sogar innerhalb des Steines können verschiedene Farben vorkommen. Des Weiteren gehört der Moosachat rosa nicht der Gruppe Achat an, sondern der Gruppe Chalcedone.
Der rosa Moosachat wird auch aufgrund seiner Oberflächenstruktur Wurmstein genannt. Der Moosachat Heilstein wird dem Sternzeichen Steinbock zugeordnet und sollte regelmäßig unter fließendem Wasser entladen werden. Danach ist er in der Sonne oder in Bergkristalltrommelsteinen wieder aufzuladen. Den Heilstein gibt es überwiegend als Trommelstein zu kaufen. Der Moosachat ist zwischen 3,2 und 4 cm groß und wiegt ungefähr 13 Gramm. Der Heilstein Moosachat ist hauptsächlich in Madagaskar zu finden.
Der Mookait
Der Mookait ist ein hellgelber bis karminroter Heilstein, der bislang nur in Australien entdeckt wurde. Er kommt teilweise auch in den Farben Weiß und Beige zum Vorschein. Mookait ist ein Jaspis, der auch manchmal von Opal begleitet wird.
Der Mookait wird allerdings mehr im Heilsteinbereich eingesetzt. Im Schmuckbereich ist er daher nur selten zu finden. Den Mookait gibt es in verschiedenen Ausführungen. Er ist als Trommelstein, Rohstein, Anhänger und Handschmeichler zu bekommen. Ganz selten gibt es ihn auch als Kette.
Der Mondstein
Der Mondstein ist ein sehr beliebter Schmuck- und Heilstein. Von der Ausstrahlung her ähnelt der Mondstein dem Mond.
Dieser faszinierende Stein gehört zu der Gruppe der Feldspate. Zudem gehört er der Mineralienklasse Gerüstsilikate an.
Mondsteine gibt es in den verschiedensten Farben. Zu der wohl bekanntesten Farbe des Mondsteines gehört der silbrig bis bläulich-weiße Schimmer.
Da der Mondstein sehr begehrt ist, ist es sogar mittlerweile sehr schwierig, hochwertige Mondsteine für die Schmuckherstellung zu finden. Überwiegend sind die Mondsteine in Syrien, Brasilien, Sri Lanka, Indien, den USA und Madagaskar auffindbar.
Der Moldavit
Der Moldavit, mit seiner flaschen-bis braungrünen Farbe wird gern als Schmuckstein verwendet. Wer sicher gehen will, dass es sich um einen echten Moldavit handelt, sollte den Moldavit genau kennen, denn nicht selten werden Fälschungen angeboten, die aus einfachem grünem Glas bestehen.
Verwechslungen mit dem Tektiten sind zudem ebenfalls möglich. Der echte Moldavit ist durchscheinend, kann aber auch durchsichtig sein. Seine Oberfläche erinnert an Glas. Große Vorkommen gibt es in Tschechien.
Die Astrologie hat den Moldavit die Sternzeichen Skorpion und Fische zugedacht. Der Moldavit ist aber nicht nur ein wunderschöner grüner Schmuckstein, der in die Gruppe der Oxide gezählt wird, sondern er wird auch als Heilstein verwendet.
Um die Moldavit Wirkung zu erhalten, sollte der Stein regelmäßig gepflegt werden. Zur Reinigung genügt klares reines Wasser. Das Entladen der negativen Energie erfolgt mittels kleinen Hämatitsteinchen und die Morgensonne gibt dem Moldavit seine Kraft zurück.